Ab Mitte der 70er Jahre wurden Gespräche mit Deutschen Kollegen in Berlin über die Gründung eines Berufstands für Theatermaler/Innen in der Schweiz und Deutschland geführt, da weder in der Schweiz noch in Deutschland eine landesweit gültige Lehrabschlussprüfung für Theatermaler/Innen abgelegt werden konnte. Dies war nur in einzelnen Kantonen bzw. Bundesländern möglich (paritätische Prüfung). Eine länderübergreifende Realisation war schlussendlich leider nicht möglich, wodurch 1978 erste Gespräche mit der Ausbildungsfachstelle beim Bund geführt wurden. Peter Gatzka, Rudi Pech und Andreas Diethelm haben als Initianten massgeblich dazu betragen, dass die erste Ausbildung und eidgenössische Berufsprüfung für Theatermaler/Innen - deren Entstehung nachfolgend beschrieben wird - realisiert werden konnte.
| 1979 (Mai) | Kantone und Verbände geben grünes Licht für die Erarbeitung eines Ausbildungsreglements |
| 1980 (Okt.) | Erste Sitzung in Bern mit der Schule für Gestaltung Zürich, dem Schweizerischen Verband Technischer Berufe (SVTB) und weiteren Theaterfachleuten. Als Ideengrundlage für das Reglement Theatermaler/In diente die Richtlinie der Grafiker. |
| 1981 (Juli) | Erster Entwurf des Reglements über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung Theatermaler/In |
| 1981 (Okt.) | Einreichung des zweiten Entwurfs des Reglements über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung Theatermaler/In inkl. Lehrplan für den beruflichen Unterricht ans Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (BIGA) |
| 1982 (Feb.) | Vernehmlassung des Reglements durch die interessierten Berufs- und Fachverbände |
| 1982 (Mai) | Stellungnahme der Gewerkschaften und der Verbände |
| 1983 (Feb.) | Überprüfung des überarbeiteten Reglements und Annahme durch das BIGA |
| 1983 (April) | Inkrafttreten des vom BIGA in allen Landesprachen gedruckten Reglements über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung sowie den Lehrplan für den beruflichen Unterricht |
| 1983 (Mai) | Beginn der eidgenössisch anerkannten Lehre für Theatermaler/In mit Abschlussprüfung nach 4 Jahren; die Berufsschule wird zusammen mit den Dekorationsgestaltern besucht |
| 1985 | Erarbeitung des Modell-Lehrgangs |
| 1985 | Sitzung mit Kantonalem Amt für Berufsbildung St. Gallen bezüglich Durchführung der Lehrabschlussprüfung |
| 1986 | Erste Durchführung einer Zwischenprüfung |
| 1987 (Aug.) | Festsetzung der Schullektionen/-tage und Bestimmung des Fachlehrers zusammen mit der Deutschschweizerischen Berufsbildungsämter Konferenz (DBK) |
| 1987 (Sept.) | Die Prüfungskommission / Gestalter Berufe (PK/GB) wählt Fachexperten für Theatermalerei |
| 1987 (Sept.) | Durchführung der ersten eidgenössischen Lehrabschlussprüfungen im Opernhaus Zürich und Schauspielhaus Zürich |
| 1987 (Okt.) | Nachbesprechung der Richtlinien für die Lehrabschlussprüfung durch Fachexperten und Vorstände beim BIGA |
| 1987 (Nov.) | Überarbeiteter Berufsschullehrplan der Theatermaler wird vom DBK angenommen |
| 1987 (Dez.) | Wahl eines Oberexperten durch die Fachexperten |
| Ab 1988 | Alle Theatermaler-Lehrlinge absolvieren die Berufsschule erstmals in einer spezifischen Fachklasse für Theatermalerei in Zürich mit einem eigenen Fachlehrer |
| 1991 (Jan.) | Überarbeitung des Reglements über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung Theatermaler/In sowie des Lehrplans für den beruflichen Unterricht; insbesondere wurde die Lektionentafel und die Gewichtung der Fächer zur Bestimmung der Lehrabschlussnote angepasst |
| 1992 | Vernehmlassungsverfahren |
| 1993 (April) | Überarbeitetes Reglement über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung Theatermaler/In sowie Lehrplan für den beruflichen Unterricht treten in Kraft |
| Ab 2008 | Erarbeitung des Masterplans |
| 2012 (Aug.) | Einführung der neuen Grundbildung zum Theatermaler/In EFZ |